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Wohnideal News18. September 2026 5 Min.

Immobilien-Stammtisch in Essen: WG-Vermietung als Renditeturbo

Am 17. September 2026 war die Wohnideal GmbH Gastgeber des Immobilien-Stammtischs in Essen. Moritz Sanders sprach über perfekte WG-Grundrisse, Zielgruppen und Prozessoptimierung - danach ging es in den offenen Austausch.

von Wohnideal Team
Moritz Sanders hält beim Immobilien-Stammtisch im Büro der Wohnideal GmbH in Essen einen Vortrag über den perfekten Grundriss für WG-Wohnungen.

Am Donnerstag, den 17. September 2026, haben wir als Wohnideal GmbH den Immobilien-Stammtisch in unseren Essener Büroräumen empfangen. Auf dem Programm standen ein Fachvortrag zur WG-Vermietung und ein Abend voller Austausch - vom ersten Objekt bis zum gewachsenen Portfolio.

Es gibt Abende, an denen man mit mehr nach Hause geht, als man erwartet hat. Der Immobilien-Stammtisch am 17. September war so einer. Rund um das Thema WG-Vermietung ist ein Format entstanden, das zwei Dinge verbunden hat, die in unserer Branche viel zu selten zusammenkommen: konkretes Fachwissen und ehrlicher Austausch unter Menschen, die dieselben Probleme lösen.

Als Gastgeber freuen wir uns besonders, dass unser Büro in Essen für diesen Abend der richtige Ort war.

Der Vortrag: „Renditeturbo WG-Vermietung" von Moritz Sanders

Den fachlichen Auftakt machte Moritz Sanders. Sein Vortrag war das Gegenteil von Theorie - kein Motivationsvortrag über Immobilien als Anlageklasse, sondern eine sehr konkrete Anleitung, worauf es bei der Vermietung an Wohngemeinschaften tatsächlich ankommt.

Der perfekte Grundriss

Der erste Block drehte sich um die bauliche Grundlage. Denn eine WG-Wohnung entsteht nicht dadurch, dass man in eine bestehende Wohnung mehrere Mietverträge legt. Die Eckpunkte, die Moritz Sanders herausgearbeitet hat:

  1. Teilbarkeit in 12-20+ m² je Zimmer - groß genug, dass sich ein Zimmer wie ein eigener Rückzugsort anfühlt, effizient genug, dass die Fläche wirtschaftlich bleibt.

  2. Keine Durchgangszimmer - jedes Zimmer braucht einen eigenen, unabhängigen Zugang. Ein Zimmer, durch das jemand anderes laufen muss, ist kein vollwertiges Zimmer.

  3. Kein Gemeinschaftszimmer - die Fläche gehört in die vermietbaren Zimmer, nicht in einen Raum, den am Ende niemand nutzt.

  4. Je ein Bad für bis zu vier Mieter - der Punkt, an dem in der Praxis die meisten Konflikte entstehen, wenn man ihn falsch plant.

Wer diese vier Punkte beim Ankauf schon im Kopf hat, sieht einen Grundriss anders an. Genau das ist der Unterschied zwischen einer Wohnung, die man irgendwie aufteilt, und einer Wohnung, die für WG-Nutzung gedacht ist.

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Die Zielgruppe

Der zweite Block war die Frage, die viele überspringen: Wer wohnt eigentlich in einer WG? Studierende, Auszubildende, Berufspendler, junge Berufseinsteiger - jede Gruppe hat andere Erwartungen an Lage, Ausstattung, Mietdauer und Kommunikation. Die Zielgruppe bestimmt, welches Objekt in welcher Lage überhaupt funktioniert, und sie bestimmt, wie man das Zimmer später bewirbt.

Ein Punkt, der hängengeblieben ist: Die Zielgruppenfrage gehört an den Anfang des Prozesses, nicht ans Ende. Sie entscheidet bereits über den Ankauf mit.

Prozessoptimierung: Wo die Skalierung wirklich entsteht

Der aus unserer Sicht spannendste Teil. Denn WG-Vermietung bedeutet: mehr Mietverträge, mehr Wechsel, mehr Kommunikation. Wer das manuell abbildet, stößt schnell an eine Grenze - nicht bei der Rendite, sondern bei der eigenen Zeit. Die vorgestellten Hebel:

  1. Schwarzes Brett in den Wohnungen vor Ort - Information dort, wo sie gebraucht wird, statt in zwanzig Einzelnachrichten.

  2. Automatische Mietverträge inklusive Versand per DocuSign - digitale Unterschrift statt Postweg und Terminfindung.

  3. Online-Formulare für Mietinteressenten und Zimmerübergaben - strukturierte Daten von Anfang an, statt Informationen aus E-Mails zusammenzusuchen.

  4. Standardisierte Ausstattung der Zimmer - gleiche Möbel, gleiche Ersatzteile, planbare Kosten, schnellere Neuvermietung.

  5. E-Mailbot und Ticketsystem sowie Textersetzung - wiederkehrende Anfragen strukturiert und nachvollziehbar beantworten.

  6. Digitale Mahnungen und Zahlungserinnerungen - ein Prozess, der läuft, statt einer Aufgabe, an die man denken muss.

  7. Gebündelte Strom- und Internetverträge - weniger Schnittstellen, weniger Abstimmung, bessere Konditionen.

Die Rendite einer WG-Vermietung entsteht nicht allein beim Ankauf. Sie entsteht dort, wo der Betrieb sauber aufgesetzt ist.

Beispiele aus der Praxis

Abgerundet wurde der Vortrag durch realisierte Projekte, unter anderem WG-Wohnungen in Bochum. Fertige Objekte zu sehen - mit Grundriss, Ausstattung und Zahlen dahinter - macht aus einem Konzept etwas Greifbares.

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Networking: Jedes Level war vertreten

Nach dem Vortrag ging es in den offenen Austausch, und der war mindestens genauso wertvoll wie der fachliche Teil. Im Raum saßen Einsteiger, die gerade ihre erste Einheit erworben haben oder kurz davorstehen - und Unternehmer, die seit Jahren skalieren und ein entsprechendes Portfolio aufgebaut haben.

Genau diese Mischung macht ein solches Format aus. Der Einsteiger stellt die Frage, die der Erfahrene vor fünf Jahren teuer bezahlt hat. Und der Erfahrene erinnert sich beim Erklären daran, warum er bestimmte Dinge heute so macht, wie er sie macht. Erfahrungen werden weitergegeben, statt dass jeder dieselben Fehler noch einmal wiederholt.

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Essen im Fokus: unsere Arbeit vor Ort

Unser Gründer Jannik Schmidt hat in den Gesprächen des Abends unsere Arbeit in Essen vorgestellt. Dabei ging es weniger um Objektlisten als um die Fragen, die den Markt hier wirklich prägen:

  1. Wie wir in Essen Wohnraum entwickeln - welche Lagen und welche Objekttypen sich für welche Nutzung eignen und wo im Stadtgebiet gerade tatsächlich etwas passiert.

  2. Welchen Mehrwert wir für die Stadt schaffen - Bestand, der jahrelang unter seinen Möglichkeiten geblieben ist, wird saniert und wieder in Nutzung gebracht. Das ist kein Nebeneffekt, sondern der Kern unserer Arbeit.

  3. Was das für Mieterinnen und Mieter bedeutet - zeitgemäßer Wohnraum, klare Prozesse und ein Ansprechpartner, der erreichbar ist. Unser Anspruch ist Wohnraum zum Wohlfühlen, und der entscheidet sich nicht im Exposé, sondern im Alltag.

  4. Wie es aktuell wirklich um den Essener Markt steht - Preisniveaus, Unterschiede zwischen den Stadtteilen, realistische Einschätzungen statt Bauchgefühl.

Für viele Teilnehmende war gerade der letzte Punkt wertvoll: ein klares, unaufgeregtes Bild des Standorts Essen von jemandem, der hier täglich Objekte ankauft, saniert und vermietet.

Unser Fazit

Ein Abend, der gezeigt hat, wie viel entsteht, wenn Menschen mit unterschiedlicher Erfahrung am selben Tisch sitzen. Wir bedanken uns bei Moritz Sanders für den starken und praxisnahen Vortrag und bei allen Teilnehmenden für den offenen Austausch.

Als Wohnideal GmbH sind wir gerne Gastgeber - und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde.

Sie möchten beim nächsten Mal dabei sein?

Ob Sie beim nächsten Immobilien-Stammtisch in Essen teilnehmen oder über ein konkretes Objekt sprechen möchten - melden Sie sich gerne bei uns

info@wohnideal.de

Wohnideal GmbH - Wohnraum zum Wohlfühlen.

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